Aufgabe
Es geht um zwei Objekte. Das erste ist eine Konoba, ein traditionelles montenegrinisches Gasthaus, am Sedlo-Pass auf rund 1.900 Metern Höhe. Sie ist vom Frühjahr bis zum ersten Schnee geöffnet, und in dieser Zeit lieferte ein Dieselgenerator den Strom. Das zweite ist ein Wohnhaus am öffentlichen Netz, in dem es immer wieder zu Stromausfällen kommt.
Der Auftraggeber hatte zwei Ziele:
- die Stromkosten so weit wie möglich senken: sowohl den Diesel für die Konoba als auch die Netzstromrechnungen im Wohnhaus;
- sich gegen Stromausfälle absichern, was vor allem im Winter wichtig ist.
Den ersten Schritt machte der Auftraggeber selbst: Er kaufte eine hybride mobile Powerstation von EcoFlow. Sie lässt sich sowohl am Netz als auch über Solarmodule laden und ist leicht von Ort zu Ort zu bringen. Der zweite Schritt lag bei uns: der Station an beiden Objekten Solarstrom zu verschaffen, sodass ein Umzug nur noch ein paar Stecker bedeutet.






Was wir installiert haben
Auf beiden Dächern sitzt das gleiche Set:
- 4 Tongwei-Solarmodule mit 625 W, insgesamt 2,5 kW pro Objekt
- Modulwirkungsgrad 23,1 %, 132 Zellen, Abmessungen 2382 × 1134 mm
- Aluminiumschienen auf Trapezblech mit Klemmen für Blechdächer
Die Module werden über einen DC-Verteiler mit Leitungsschutzschaltern und Überspannungsschutz an die Station angeschlossen. Module, Kabel und Verteiler bleiben fest vor Ort, umziehen muss nur die Station.




Warum diese Lösung
Eine Station für zwei Objekte
Die Konoba braucht Strom nur in der warmen Saison, das Wohnhaus das ganze Jahr, am meisten aber im Winter. Eine zweite Station würde ein halbes Jahr ungenutzt herumstehen. Zwei fest installierte Modulsets kosten deutlich weniger, und eine Station arbeitet das ganze Jahr: im Sommer dort, wo der Generator ersetzt werden soll, im Winter dort, wo der Schutz vor Ausfällen zählt.
Leistungsstarke Module für kleine Dächer
Beide Dächer sind eher klein. Vier Module mit je 625 W liefern 2,5 kW. Mit üblichen 450-W-Modulen bräuchte man für dieselbe Leistung sechs Stück, und die hätten auf dem Dach keinen Platz.
Ergebnis
Im Sommer läuft die Konoba mit Sonne und EcoFlow, der Dieselgenerator wird nicht mehr gebraucht. Das Foto zeigt das Display der Station an einem bewölkten Tag: Die Module liefern 436 W, der Verbrauch liegt bei 451 W, der Akku ist zu 98 % geladen. Selbst bei bedecktem Himmel deckt die Sonne die aktuelle Last fast vollständig, und die Station zeigt eine Autonomie von über vier Tagen an.
Für den Winter zieht die Station ins Wohnhaus und wird an das zweite Modulset angeschlossen. Einen Teil seines Verbrauchs deckt das Haus jetzt mit Solarstrom, und fällt das Netz aus, versorgt die EcoFlow das Haus weiter aus ihrem geladenen Akku.



Kosten und Garantien
Die Installation eines Sets kostete rund 1.670 € inkl. MwSt., für beide Objekte zusammen rund 3.320 €. Im Preis enthalten sind Module, Montagesystem, DC-Schutz, Kabel, Montage und Lieferung.
- Tongwei-Module: 15 Jahre Garantie, Lebensdauer 30 Jahre
Sie brauchen eine Lösung für Ihre besondere Aufgabe?
Erzählen Sie uns, was mit Strom versorgt werden soll und unter welchen Bedingungen: ein Saisonbetrieb, ein Haus fernab vom Netz, eine mobile Station oder etwas ganz Ungewöhnliches. Wir wählen die Ausrüstung passend zu Ihrer Situation aus und erstellen innerhalb von zwei Werktagen ein Angebot.
Jedes Projekt ist einzigartig. Diese Lösung wurde für die Anforderungen und Bedingungen eines konkreten Objekts entwickelt.



